Die französische Behörde für atomare Sicherheit ASN (Autorité de sûreté nucléaire) hat prinzipiell zugestimmt, die Laufzeiten von 34 von insgesamt 58 Reaktoren von 30 auf 40 Jahre zu verlängern. Bevor dies realisiert wird, soll vom Behörden allerdings jedes einzelne Atomkraftwerk überprüfet werden. Zunächst sollen die beiden ältesten Reaktoren in Tricastin bei Avignon und in Fessenheim im Elsass systematisch durchleuchtet werden. Das Durchschnittsalter der französischen Reaktoren beträgt 27 Jahre und Überprüfungskosten eines Atomkraftwerks liegen etwa um 50 Millionen Euro.
Frankreich kennt derzeit keine Debatte über Kernenergie. Ein Stilllegung wird von
keine Partei gefordert.
Italien ist aus der Kernenergie eigentlich ausgestiegen - doch nun steht ein Comeback der Atomkraft bevor. Der Energiekonzern Enel will mehrere Reaktoren in Italien bauen. Geplant seien vier bis fünf Kernkraftwerke mit einer Leistung von je 1800 MW, sagte laut Enel-Chef Fulvio Conti in der Zeitung "La Repubblica".
Weltweit werden derzeit 42 Kernkraftwerke gebaut. Weitere 81 sind beantragt oder geplant – auch in unseren Nachbarländern Frankreich, Polen, Schweiz und Tschechien. Einige Kraftwerke stehen direkt an der Grenze zu Deutschland.
Deutschland ist die einzige Industrienation weltweit, die aus der Kernenergie aussteigt. Besonderes die Wirtschaft kritisiert den Ausstieg scharf.
Inspiriert vom Artikel aus „Bild.de“ ich habe einen kleinen Beitrag über die 7 Wahrheiten über Kernkraft geschrieben.
Ob mit diesem Thema bloß der Wahlkampf in Deutschland befeuert wird oder
Entscheidung getroffen nach dem Motto „Was brauche ich Atomenergie, ich kriege mein Strom aus der Steckdose“ ist noch zu sehen.



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