Donnerstag, 16. Juli 2009

Medizin Robotern zur Asistenz bei operativen Eingriffen

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Über den Robotern die ihren Einsatz in Industriellen Bereich gefunden haben, wissen schon viele, aber über der Medizinroboter ich denke ehe weniger.
Der Roboter ersetzt aber nicht den Chirurgen, sondern soll seine
Präzision verbessern und seine Möglichkeiten erweitern da wo der Menschliche Wahrnehmungsfähigkeit und dem menschlichen Geschick Grenzen gesetzt sind.


Ja, der Roboter ist schon seit langem nicht mehr aus den modernen Operationssälen wegzudenken.

So ein Assistenzrobotersystem wird seit mehreren Jahren im Rahmen des
modiCAS (modular interaktive Computer Assisted Surgery) – Projektes am Zentrum für Sensorsysteme der Universität Siegen entwickelt.

Dabei wurde verwendet den 6-achsigen Gelenkarmroboter PA10-6C der Fa. Mitsubishi .
Er hat ein Gewicht von 38 kg, eine Armlänge von 1 m und eine offene Steuerung die die
direkte Ansteuerung der Einzelgelenke ermöglicht.

Der Medizinroboter in Operationssaal verfügt über spezielle Betriebsmodi der ihn völlig von der automatischen Arbeitsweise der klassischer Industrieroboter unterscheidet.

Der Roboter ersetzt aber nicht den Chirurgen, sondern soll seine
Präzision verbessern und seine Möglichkeiten erweitern da wo der Menschliche Wahrnehmungsfähigkeit und dem menschlichen Geschick Grenzen gesetzt sind.


Die Kernaufgabe ist die Verbesserung der Führung den chirurgischer Instrumente.
Die chirurgischen Eingriffe im Vergleich zu manueller Instrumentenführung,
auch wen diese durch ein Navigationssystem unterstützt wird, sollen genauer und mit wesentlich höherer Reproduzierbarkeit durchgeführt werden. Dies trifft besonders Operationstechniken zu wo die Einsicht des Operationsgebietes durch die kleinen Inzisionen beschränkt ist.

Die angestrebten Vorteile des Robotereinsatzes unter anderem:

  • exakte Umsetzung der präoperativen Planung während des Eingriffs, keine Probleme durch Zittern, Abrutschen oder ungewolltes Verlaufen des Instruments.
  • Erzielung sehr exakter Bohr- und Fräsergebnisse durch präzise Instrumentenführung.
  • Reduktion ergonomischer Probleme, bespielweise bezüglich des bei Navigationssystemen erforderlichen häufigen Wechsels der Blickrichtung zwischen Operationsgebiet und Bildschirm und der damit verbundenen schwierigen Hand-Auge-Koordinierung,
  • Deutliche Reduktion der Stressbelastung für den Operateur, da Fehlermöglichkeiten oder Probleme durch Einsatz der Technik reduziert oder ausgeschlossen werden können.
  • Möglichkeit zum Einsatz von neuen chirurgischen Instrumentsystemen wie Bsp. Lasersystemen,
und noch viele mehr…
Allerdings eine reine Roboteroperation, ohne ärztliche Kontrolle, ist derzeit noch weitestgehend Utopie, ohne das Problem der rechtlichen Zulässigkeit zu hinterfragen.
Aktuelle Arbeiten konzentrieren sich darauf, die einfache und praxisgerechte Anwendbarkeit weiter zu entwickeln, und den „Mehwert“ von roboterunterstützten Eingriffe für Patienten, Arzt und Krankenhaus nachzuweisen.

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